Die Stiftung Erinnerung Verantwortung, Zukunft (EVZ) hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Unrecht der nationalsozialistischen Verfolgung lebendig zu halten, die daraus erwachsene Verantwortung im Hier und Jetzt anzunehmen und aktiv für die Zukunft und nachfolgende Generationen zu gestalten. Zu diesem Zweck entwickelt die Stiftung unter anderem analoge und digitale Bildungsangebote, die eine kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen gegenwärtigen Fortwirkungen ermöglichen. In ihrem Lernangebot „Informiert, couragiert, engagiert! Eine gemeinsame Initiative gegen Antisemitismus” fokussiert sich die Stiftung konkret auf Bildungsangebote zum Thema Antisemitismus am Arbeitsplatz. Sie bietet Unternehmen und Beschäftigten die Möglichkeit sich zu diesem Thema in verschiedenen Formaten weiterzubilden. Im Rahmen unseres Projekts arbeiten wir mit der Stiftung EVZ zusammen und erweitern im letzten Schritt das bestehende Bildungsangebot um die neu gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Mehr Informationen zu „Informiert, couragiert, engagiert!” finden Sie hier: Informiert, couragiert, engagiert!

‚Meet a Jew‘ ist ein Begegnungsprogramm des Zentralrats der Juden und hat das Ziel jüdisches Leben in Deutschland sichtbar und diverse jüdische Perspektiven hörbar zu machen. Im Rahmen dessen finden Begegnungen mit ehrenamtlich aktiven Juden und Jüdinnen statt. Begegnungen werden z.B. in Schulen, Universitäten und Sportvereinen umgesetzt und ermöglichen einen direkten Austausch. Sie geben individuelle Einblicke in jüdisches Leben und Alltag und regen zur Auseinandersetzung mit Stereotypen an. Mehr zu ‚Meet a Jew‘ finden Sie hier: Meet a Jew – Nice to meet Jew!

Seit 1957 engagiert sich die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V. für die Verständigung zwischen Christ*innen und Jüdinnen und Juden. Durch Begegnungen, Bildungsangebote und gemeinsame Projekte fördert sie den Abbau von Vorurteilen und gestaltet eine respektvolle, partnerschaftliche Beziehung zwischen Gläubigen beider Religionen. Mit Veranstaltungen, Workshops und Öffentlichkeitsarbeit trägt sie so zum gegenseitigen Verständnis und zum solidarischen Miteinander in der Gesellschaft bei.